Marienwallfahrt AufkirchenMarienwallfahrt Aufkirchen

Die älteste Marienwallfahrt des Hochpustertals - Aufkirchen.

Text und Bilder aus: Karl Gruber/Hans Griessmair: Südtiroler Wallfahrten. Athesia.

Die älteste Marienwallfahrt des Hochpustertales führt nach Aufkirchen zur schmerzhaften Mutter. Schon im Jahre 1333 ist die Stätte als Wallfahrt genannt. Die heutige Kirche wurde 1474 geweiht und in barocker Zeit (1750) vergrößert. Ähnlich wie Ehrenburg wurde auch Aufkirchen im 15. Jahrhundert durch zahlreiche Ablaßverleihungen gefördert und zur Blüte gebracht. Das Hauptfest, der Schmerzensfreitag, führte stets zahlreiche Pilger an den Gnadenort, kleine Gruppen von andächtigen Betern kommen das ganze Jahr hindurch.

Die Jugendwallfahrt 1987, angeführt von Prälat Dr. Chrysostomus Giner, Neustift, begann in der prächtigen Toblacher Pfarrkirche und zog in Lichterprozession hinauf nach Aufkirchen.

Das Gnadenbild von Aufkirchen ist eine Pietà, die trauernde Mutter mit dem toten Sohn, der die heiligen Frauen Magdalena, Maria Salome, Maria Kleopha und Martha, sowie der Apostel Johannes beistehen. Das ausdrucksstarke Bildnis stammt aus der Zeit um 1470.

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